Es ist nicht ganz sicher, ob Trier die älteste Stadt Deutschlands ist, sicher ist aber, dass die Römer sie vor über 2000 Jahren gegründet haben und Budenheimer den Orientierungslauf nach Trier gebracht haben.

 

Denn vor 25 Jahren waren Klaus Wersin als damaliger Landesfachwart OL und Marcus Krol als Kartenzeichner verantwortlich dafür, dass im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Turnfestes OL-Veranstaltungen organisiert und durchgeführt werden konnten. Und genau in dem Gelände, das der TGMler Marcus Krol für den ersten Orientierungslauf in Trier kartiert hatte, fand mit den diesjährigen Rheinland-Pfalz-, Saarland- und Luxemburger Meisterschaften der vorerst letzte Wettkampf in Trier statt. Der Grund: die langjährigen Organisatoren der Trierer Läufe, die mit ihrem Verein im Rahmen des damaligen Turnfestes erstmals mit der Sportart in Kontakt kamen, werden aus Altersgründen aufhören. Da sich keine Nachfolger vor Ort gefunden haben, ist aktuell eines sicher: Die Römer sind nicht mehr da und jetzt verliert Trier auch noch den Orientierungslauf.

Höchstwahrscheinlich bleibt das nur eine Randnotiz in der Geschichte der Stadt, erwähnenswert und nicht ganz in Vergessenheit geraten werden wohl, auch dank des Internets, die Ergebnisse der Budenheimer Läufer, die sich im steilen Gelände des Weißhauswaldes im Rahmen der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft beachtlich geschlagen haben. Hier die Ergebnisse:

D12:  1. Jule Wersin, D16: 1. Leane Schäfer,

D45: 1. Birgit Wersin, 3. Sonja Gerhard, H12: 1. Nils Gerhard,  H12: 3. Julian Wagner, H19: 1. Steffen Wersin, H 65  4. Claus-Peter Rathje